Unsere aktuellen Prioritäten umfassen das Wohlbefinden der Mitarbeiter, Energieeinsparung, Automatisierung und die allgemeine betriebliche Effizienz.

Allegro Acres: Ein Branchenvorreiter in Nachhaltigkeit
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- Gewächshaus:
- Allegro Acres
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- Standort:
- Ontario, Kanada
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- Ernte:
- Paprika
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- Herausforderung:
- Energieeinsparung, Nachhaltigkeit
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- Lösung:
- Luxous 1147 FR, Obscura 9950 FR W
JUNI 2022
Allegro Acres begann 1999 mit einem klaren Ziel: gesunde, lokal angebaute Lebensmittel zu produzieren und gleichzeitig die Umweltbelastung zu minimieren. Mehr als zwei Jahrzehnte später wird das familiengeführte Paprikagewächshaus in Ruthven, Ontario, weithin als führend in der nachhaltigen Gewächshausgartenbau anerkannt. Gene Ingratta, Präsident von Allegro Acres, teilt mit, was Nachhaltigkeit in der Praxis bedeutet, welche Herausforderungen kanadische Gärtner bewältigen müssen und wie die Branche sich weiterentwickeln kann.
Den Grundstein für eine nachhaltige Zukunft legen
Im Laufe der Jahre hat Allegro Acres einen umfassenden Ansatz zur Nachhaltigkeit verfolgt und diese in den täglichen Betrieb und die Unternehmenskultur integriert. Von Energiemanagement bis hin zum Wohlergehen der Mitarbeiter wird Nachhaltigkeit als langfristiges Engagement und nicht als einmalige Initiative betrachtet.
„Für Allegro Acres ist Nachhaltigkeit in unserer Identität verankert und bestimmt unsere Geschäftsweise“, erklärt Ingratta. „Unsere aktuellen Prioritäten sind das Wohlbefinden der Mitarbeiter, Energieeinsparung, Automatisierung und die gesamte operative Effizienz.“
Ein charakteristisches Merkmal des Betriebs ist der Fokus auf kontinuierliche Verbesserung. „Wir versuchen immer, besser zu sein als gestern“, sagt Ingratta. „Das bedeutet zu lernen, sich anzupassen und Wege zu finden, die hochwertigsten Paprikas so effizient wie möglich zu produzieren.“
Messbare Verbesserungen bei Effizienz und Ressourcennutzung
Diese proaktive Denkweise hat greifbare Ergebnisse geliefert. Nach der Installation eines LUXOUS 1147 Tagesschirms für Energieeinsparung und Lichtstreuung, kombiniert mit einem OBSCURA 9950 Schirm zur Lichtreduktion, hat Allegro Acres eine 40-prozentige Reduktion des Heizenergieverbrauchs erzielt.
Auch die Lichteffizienz hat sich erheblich verbessert. Durch die Einführung der intelligenten dynamischen LED-Beleuchtung von Sollum für die

Weitere Fortschritte wurden durch verbesserten Pflanzenschutz und Überwachung erzielt. Die Installation von Insektenschutznetz in Kombination mit einem Ecoation-Überwachungssystem hat es dem Team ermöglicht, Schädlingsdruck früher zu erkennen und präziser mit biologischen Kontrollen zu reagieren. Dies hat die Gesamteingaben für den Pflanzenschutz reduziert und gleichzeitig die Konsistenz verbessert.
Um den Wasserverbrauch und die Arbeitsbedingungen im Sommer zu adressieren, hat Allegro Acres auch ein Hochdruck-Nebelsystem von MJ TECH installiert. Das System hilft dabei, die Temperaturen im Gewächshaus zu moderieren und gleichzeitig den Komfort für Pflanzen und Mitarbeiter zu verbessern.
Ambitionen mit realen Herausforderungen ausbalancieren
Trotz dieser Erfolge betont Ingratta, dass der Aufbau eines nachhaltigen Gewächshausgeschäfts nicht ohne Hindernisse ist. „Es ist im Interesse aller, so nachhaltig wie möglich zu sein, um eine bessere Zukunft zu sichern“, sagt er. „Aber die größten Herausforderungen sind Kosten, Verfügbarkeit und der Zugang zu genauen und transparenten Informationen.“
Obwohl staatliche Programme helfen können, einige dieser Hürden auszugleichen, ist Ingratta der Ansicht, dass weitere Unterstützung erforderlich ist, um die Akzeptanz in der gesamten Branche zu beschleunigen.
Ein Blick nach vorne: Nachhaltigkeit über das Gewächshaus hinaus
Obwohl Allegro Acres stark darauf fokussiert bleibt, die eigenen Prozesse zu verfeinern, sieht Ingratta breitere Verbesserungspotenziale im Gartenbausektor. „Wir brauchen ein stärkeres Augenmerk auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter, sowohl physisch als auch psychisch“, sagt er. „Wir brauchen auch einen kooperativeren Sektor für den Vertrieb von Produkten, ein besseres öffentliches Verständnis für lokal angebaute Lebensmittel, mehr lokal entwickelte Automatisierung und Technologie sowie stärkere staatliche Unterstützung.“
Neugierig, was alles zum Funktionieren gebracht hat?
