Sie können kein optimales Gewächshausklima schaffen ohne einen Klimaschirm.

Klimaschirme sind entscheidend für die Optimierung des Klimas bei Tomatenkulturen.
Letzten Sommer habe ich einen Tomatengärtner besucht, um ein gutes Gespräch über das Gewächshausklima und die Nutzung von Klimaschirmen zu führen. Er erzählte mir, dass er den Klimaschirm so ziemlich jeden Tag im Jahr benutzt. Selbst auf dem Höhepunkt des Sommers hat er seinen Schirm nachts ganz oder teilweise geschlossen, um die nächtliche Strahlung zu bekämpfen. So hält er die Pflanzen auf der richtigen Temperatur und stellt sicher, dass Photosynthate optimal in Pflanzenwachstum umgewandelt werden. Und das war wie Musik in meinen Ohren! (Nicht nur, weil er einen Svensson-Klimaschirm verwendete.) Es erinnerte mich an etwas, das ein anderer Tomatengärtner vor Jahren gesagt hatte: ‘Selbst wenn Gas kostenlos wäre, würden wir den Schirm weiter benutzen. Ohne einen Klimaschirm kann man kein Klima erschaffen.’
Was für ein Wandel im Denken! Sie sehen, zu Beginn dieses Jahrhunderts waren Tomatengärtner abgeneigt gegenüber Energieeinsparmaßnahmen und besonders gegenüber Klimaschirmen. Jede Diskussion über den Nutzen und die Notwendigkeit eines Schirms zog meist eine Antwort wie: ‘Je mehr Gas man ins Gewächshaus pumpt, desto mehr Kilos bekommt man heraus. Sparsamer mit Gas umzugehen, kann nur auf Kosten der Produktion gehen, also wird der Einsatz von Schirmen für Tomaten nicht funktionieren.’
Wie die beiden oben genannten Meinungen zeigen, wissen wir jetzt besser: Klimaschirme sind entscheidend, wenn es darum geht, das Wachstumsklima zu optimieren und führen auch zu reduzierter Gasnutzung. Schließlich stellt sich heraus, dass dies eine wirklich gute Kombination ist, und das gilt nicht nur für Tomaten, übrigens.

Zwei Schirme zur Verbesserung des Anbaus
Haben wir jetzt das erreicht, wo wir hinwollen? Nein, haben wir nicht. Mehr als in jedem anderen Sektor erkennen wir im Gewächshausbau, dass es immer mehr zu erreichen gibt. Es gibt immer weitere Schritte, die unternommen werden müssen, um den Anbau weiter zu verbessern. Ich finde es fantastisch, in der Funktion eines Beraters zu diesem Prozess beitragen zu können, indem ich mit Gärtnern zusammenarbeite, um darüber nachzudenken, was nötig ist, um das Klima weiter zu optimieren, und um Beratungen zu den richtigen Klimaschirmen zu diesem Zweck anzubieten.
Wenn ich mir erlauben darf, eine Prognose zu wagen: Innerhalb eines Jahrzehnts werden alle modernen Tomatenbaumschulen zwei Schirme haben, um das Klima in ihren Gewächshäusern noch besser zu steuern. Sowohl in beleuchteten als auch in unbeleuchteten Gewächshäusern. So geht der Trend: von keinem Schirm zu einem Schirm (unter Protest) bis hin zu zwei oder mehr Schirmen. Für mehr und bessere Tomaten!
